yomo erhält erste Banklizenz und ist bereit, den Wandel im digitalen Bankwesen in Ägypten anzuführen

20.08.2026

Die von der CIB unterstützte digitale Banking-Plattform yomo soll Millionen von Ägyptern im In- und Ausland die Verwaltung ihrer Finanzen vereinfachen, zugänglicher machen und ihnen mehr Handlungsspielraum verschaffen

KAIRO, 21. August 2026 /PRNewswire/ -- Die Commercial International Bank – Ägypten (CIB) gibt bekannt, dass die Bank heute von der ägyptischen Zentralbank eine vorläufige Genehmigung zur Gründung der yomo digital bank erhalten hat, was im Einklang mit dem 2023 eingeführten Rahmenwerk für digitale Banken in Ägypten steht. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des ägyptischen Bankensektors – einen Meilenstein, bei dem eine neue Generation digital orientierter Banken dafür sorgt, dass Bankgeschäfte für Millionen von Menschen einfacher, intuitiver und zugänglicher werden, ganz gleich, ob sie ihre täglichen Finanzen verwalten, für die Zukunft sparen oder Unternehmen aufbauen, die das Wirtschaftswachstum in ganz Ägypten vorantreiben.

Rashwan Hammady, CEO of yomo

Gestützt auf die Stärke, die Unternehmensführung und die fünfzigjährige Tradition der CIB im Bankwesen möchte yomo das Vertrauen in Ägyptens führende Privatbank mit der Schnelligkeit, der Zugänglichkeit und der Kundenorientierung einer von Grund auf digital ausgerichteten Bank verbinden. Die Genehmigung ermöglicht es yomo, vor der Einführung seiner Dienste – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung – in die nächste Phase der operativen, technologischen und kundenbezogenen Vorbereitung einzutreten.

Hisham Ezz Al-Arab, Konzernchef der CIB, erklärte: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Einführung von yomo den Aktionären der CIB im Rahmen unserer bereits angekündigten Fünfjahresstrategie große geschäftliche Chancen eröffnet. Mit der Unterstützung der Einführung von yomo verfolgt die CIB das Ziel, es Ägyptern überall im Land zu erleichtern, ein vollständig digitales Bankerlebnis zu genießen. Der ägyptische Bankensektor ist bestens aufgestellt, um von den zunehmenden Wachstumschancen zu profitieren, die wir im Massenkundensegment sowie im Segment der Klein- und Kleinstunternehmen beobachten, und die digitale Banking-Plattform yomo rückt die CIB in den Mittelpunkt dieser Chancen."

Das digital-native KI-Bankwesen verändert die Finanzdienstleistungen weltweit, da es Komplexität abbaut, den Zugang erleichtert und den Kunden mehr Kontrolle über ihre Finanzen ermöglicht. Kunden erwarten zunehmend, dass Bankgeschäfte einfach und intelligent abgewickelt werden können und überall verfügbar sind. Sie wollen Finanzdienstleistungen, die sich ihrem Leben anpassen, und nicht umgekehrt.  yomo wurde als digital-native Bank konzipiert – und nicht als traditionelle Bank, die über eine mobile App angeboten wird – und von Grund auf neu entwickelt. Dabei wurde auf den bestehenden ägyptischen Bankvorschriften aufgebaut, um den sich wandelnden Erwartungen, Lebensstilen und Zielen der Kunden in Ägypten gerecht zu werden.

Rashwan Hammady, der neu ernannte Geschäftsführer von yomo, fügte hinzu: „Der Erhalt unserer ersten Lizenz ist ein entscheidender Meilenstein, aber er ist nur der Anfang der Reise, nicht das Ziel. Wir bauen eine Bank auf, die die Zeit der Menschen respektiert, ihre Sprache spricht und ihnen hilft, mit mehr Selbstvertrauen und Eigenverantwortung ihren Weg zu gehen. Unser Ziel ist es, neue Maßstäbe für das digitale Banking in Ägypten zu setzen. Dafür kombinieren wir einfache und intuitive Benutzererlebnisse mit intelligenter Unterstützung, die unseren Kunden hilft, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen. Wir freuen uns darauf, im Laufe dieses Jahres noch viel mehr über die Marke yomo und das Erlebnis, das wir schaffen, zu verraten."

Die heutige Ankündigung markiert den Beginn eines neuen Ziels: die Zukunft des Bankwesens in Ägypten durch Innovation, Vertrauen und Technologie mitzugestalten und gleichzeitig das Bankwesen für die nächste Generation von Kunden zugänglicher, relevanter und befähigender zu machen. Nach Erhalt der Erstlizenz wird yomo vor dem Start die letzten Schritte zur Betriebsbereitschaft fortsetzen, darunter die Validierung der Technologie, Tests zur Cybersicherheit, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die Optimierung der Kundenerfahrung und die Gewährleistung der betrieblichen Ausfallsicherheit.

Informationen zu CIB:

Die Commercial International Bank – Ägypten (CIB) ist Ägyptens führende Privatbank und eines der wertvollsten Finanzinstitute des Landes. Seit über 50 Jahren spielt die CIB eine zentrale Rolle bei der Förderung des Wirtschaftswachstums in Ägypten, indem sie Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen innovative Lösungen in den Bereichen Bankwesen, Finanzen und Beratung bietet.

Kontakt für Presseanfragen:

OMC

Yehia Issa

E-Mail: yehia.issa@omc.com

Mobil: +971 55 267 0405

 

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.