SHANGHAI, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) hat kürzlich das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation für das Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" ausgeliefert. Der gesamte Vorgang, von der Verladung auf das Schiff bis zum Abschluss der Ladungssicherung, dauerte nur vier Tage.
Das in Nordchina gelegene Projekt „Guodian Tangshan Leting Yuetuo Island Offshore-Windpark, Phase I" erstreckt sich über eine Meeresfläche von 34 Quadratkilometern und verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 304 MW. Das zugehörige Offshore-Umspannwerk ist für eine Leistung von 300 MW ausgelegt. Als eines der wichtigsten Offshore-Projekte für saubere Energie in der Region wird es nach seiner Inbetriebnahme dazu beitragen, den Energiemix in Nordchina zu optimieren und gleichzeitig den Übergang der Region zu einer grünen und kohlenstoffarmen Industrie zu unterstützen.
Das Oberbau-Modul der Offshore-Umspannstation ist eine dreistöckige Stahlkonstruktion mit einer Länge von 45 Metern, einer Breite von 38 Metern und einer Höhe von 23 Metern sowie einem Gesamtgewicht von rund 1.700 Tonnen. ZPMC war für den kompletten Bau des Oberbaumoduls der Umspannstation, des unteren Fundamentmantels und der Stahlrohrpfähle verantwortlich. Auf der Grundlage seiner bewährten Fachkompetenz im Bereich der Fertigung von Ausrüstung für die Offshore-Windenergie hat das Unternehmen jede Bauphase erfolgreich abgeschlossen.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.