Der Autobauer Audi sieht sich mit einer schweren Ergebniskrise konfrontiert. Im dritten Quartal verdiente die VW-Tochter nach Steuern lediglich noch 95 Millionen Euro. Dies entspricht einem drastischen Rückgang von 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Das Unternehmen führt diesen Einbruch unter anderem auf die aktuelle Marktsituation in China zurück. Dort erlebt der Hersteller derzeit einen erheblichen Markteinbruch, der die Bilanz der Ingolstädter massiv belastet. Damit vermeidet der Konzern die roten Zahlen nur knapp.
Die wirtschaftliche Lage verschärft die Situation innerhalb der Unternehmensführung. Parallel zum finanziellen Absturz steht Konzernchef Döllner unter zunehmendem Druck. Die aktuelle Entwicklung wird als Zeichen gewertet, dass die Krise den Autobauer immer härter trifft.
Die Zahlen verdeutlichen die prekäre Lage des Premium-Herstellers im globalen Wettbewerb. Ein vergleichsweise winziger Gewinn im dritten Quartal unterstreicht die Dringlichkeit strategischer Anpassungen. Audi muss nun Wege finden, die Verluste in den Schlüsselmärkten zu begrenzen.





