BANGKOK, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Central Pattana Plc, Thailands größter auf den Einzelhandel fokussierter Immobilienentwickler, gab bekannt, dass er zwischen 2026 und 2030 rund 110 Milliarden THB (ca. 3 Milliarden USD) investieren wird, um landesweit Mischnutzungsprojekte zu erweitern und sich so für das langfristige Wachstum der Urbanisierung und des Binnenkonsums zu positionieren.

Die Investition wird sich auf groß angelegte, einzelhandelsorientierte Mischnutzungsprojekte konzentrieren, die Einzelhandel, Wohnen, Büro und öffentliche Räume integrieren, um neue Wirtschaftsbezirke zu schaffen und die städtische Vernetzung im Rahmen der „Future-Led Ecosystem"-Strategie des Unternehmens zu verbessern.
„Unser Modell sorgt weiterhin für eine nachhaltig hohe Besucherfrequenz, steigende Umsätze bei unseren Mietpartnern und einen langfristigen Wertzuwachs unserer Vermögenswerte. Gleichzeitig trägt es zu breiter angelegten wirtschaftlichen Ökosystemen bei", betont CEO Wallaya Chirathivat.
Eine Schlüsselkomponente des Plans ist die Ausweitung von Bangkoks Geschäftslandschaft in etablierten und neu entstehenden zentralen Geschäftsvierteln. Dazu gehören das Bangkok Super Core CBD – mit den Ankerpunkten CentralWorld und Central Park in Silom-Rama IV – sowie neue Projekte in Rama 9 und entlang des Ladprao-Phahonyothin-Korridors, der zu einem neuen Stadtteil im Norden Bangkoks ausgebaut wird.
Das Vorzeigeprojekt des Unternehmens, die „City of the Future", liegt in einem nördlichen Satellitengebiet von Bangkok und wird sich über eine Fläche von etwa 120 Hektar erstrecken, was es zum größten Projekt in seinem Portfolio macht. Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit, Grünflächen und eine fußgängerfreundliche Stadtgestaltung ausgelegt und entspricht den weltweiten Standards für Lebensqualität. Außerhalb Bangkoks plant Central Pattana, in wichtigen regionalen Wachstumszentren wie Nonthaburi und Khon Kaen zu expandieren und die dezentrale wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen.
Central Pattana betreibt derzeit landesweit 142 Projekte, die jährlich mehr als 510 Millionen Besucher anziehen. Das Unternehmen will seine gemischt genutzten Projekte bis 2030 auf 33 Projekte ausweiten und damit mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Das Unternehmen erwartet, dass die Projekte zu einem langfristigen, wiederkehrenden Einkommenswachstum führen werden – unterstützt durch anhaltend hohe Besucherfrequenz und steigende Umsätze der Mietpartner in seinem gesamten Portfolio. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Central Pattana sein 45-jähriges Bestehen feiert und seine Rolle als wichtiger privatwirtschaftlicher Motor der nächsten Phase der städtischen und wirtschaftlichen Entwicklung Thailands unterstreicht.
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Adidas ist mit einem deutlichen Wachstum in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der Sportartikelhersteller steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal um gut 7 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis lag das Plus sogar bei 14 Prozent, wie das Unternehmen in Herzogenaurach mitteilte. Analystenschätzungen, die im Schnitt von rund 6,3 Milliarden Euro ausgegangen waren, wurden damit klar übertroffen. Auch das operative Ergebnis lag mit 705 Millionen Euro über den Prognosen.
Das Unternehmen musste dabei spürbaren Gegenwind durch den starken Euro und Zölle verkraften. Der Währungseffekt belastete den Umsatz nach Unternehmensangaben mit rund 350 Millionen Euro. Dennoch legte Adidas währungsbereinigt in allen Regionen prozentual zweistellig zu – mit Ausnahme von Europa, wo ein Plus von 6 Prozent erreicht wurde. Beim auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn verzeichnete der Konzern einen Anstieg um 12,6 Prozent auf 482 Millionen Euro.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber war die starke Nachfrage in den eigenen Verkaufskanälen, also in den eigenen Läden und im direkten Geschäft mit Endkunden. Im Großhandel fiel das Plus dagegen verhaltener aus. Vor dem Hintergrund eines unsicheren Konsumumfelds und einer ausgeprägten Rabattschlacht im Einzelhandel verkauft Adidas nach eigenen Angaben bewusst keine „übermäßigen Mengen“ an Handelspartner, um den Preisdruck zu begrenzen – insbesondere im Lifestyle-Segment. Analyst Piral Dadhania von RBC spricht von einer „gesunden Dynamik bei Marke und Umsatz“, die im aktuell herausfordernden und fragmentierten Sportbekleidungsmarkt zunehmend selten sei.
An der Prognose für das laufende Jahr hält der Konzern trotz der Unsicherheiten fest. Adidas rechnet weiterhin damit, den Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte am Vormittag zeitweise um fast sieben Prozent zu. Damit erhält ein Papier Rückenwind, das zuvor deutlich unter Druck stand – auf Sicht von zwölf Monaten hat der Titel fast ein Drittel an Wert verloren, und im laufenden Jahr liegt die Bilanz bislang im deutlichen Minus. Der bessere Jahresauftakt könnte nach Einschätzung von Marktteilnehmern ein Signal sein, dass der Konzern nach einer schwierigen Phase wieder stabileren Boden unter den Füßen gewinnt.