SHANGHAI, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie hat im Rahmen seines Programms 2025 drei Tochtergesellschaften der Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co, Ltd. (ZPMC) - Shanghai Port Machinery Heavy Industries, ZPMC Changxing Branch und ZPMC Qidong Marine Engineering - als „Grüne Fabriken" auf nationaler Ebene ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung werden messbare Fortschritte bei der Dekarbonisierung der Energieversorgung, der Ressourceneffizienz und der sauberen Produktion in großen Industriebetrieben gewürdigt.
An allen drei Standorten hat ZPMC Energieeffizienzmaßnahmen, Systeme für erneuerbare Energien und Prozessverbesserungen durchgeführt, was zu einem geringeren Energieverbrauch und niedrigeren Emissionen geführt hat.
Die ZPMC-Niederlassung Changxing konzentriert sich auf die Herstellung von Hafenmaschinen und die Entwicklung von Clustern. Das Unternehmen hat ein Managementsystem für den Kohlenstoff-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus und Produktionsverfahren eingeführt, die auf die Ziele der Kohlenstoffreduzierung ausgerichtet sind. Durch energieeffiziente Nachrüstungen, verteilte Photovoltaikanlagen auf den Dächern und Initiativen für intelligente Fabriken hat die Niederlassung ihre Umweltleistung in den Bereichen Wasser, Luft, Lärm und Abfallwirtschaft verbessert. Auch in den Bereichen Produktdesign, Produktionseffizienz und intelligente Fertigung hat das Unternehmen ein hohes Niveau erreicht.
ZPMC Qidong Marine Engineering, das sich auf die Herstellung von Schiffsmaschinen spezialisiert hat, hat die Prinzipien der emissionsarmen und ressourceneffizienten Fertigung in den Anlagenbau, die Produktionsprozesse und die Produktentwicklung integriert. Das Unternehmen setzt auf Ressourcenrecycling, saubere Produktion und effiziente Flächennutzung, während es gleichzeitig seinen Anteil an erneuerbaren Energien durch den Einsatz von dezentraler Photovoltaik ausbaut. Mit seinem fortschrittlichen Fertigungssystem setzt das Werk Maßstäbe für einen emissionsärmeren Schiffbau.
Das Unternehmen Shanghai Port Machinery Heavy Industries, das wichtige Komponenten für Hafenmaschinen herstellt, verfügt über fortschrittliche schlanke Betriebsabläufe, Digitalisierung und intelligente Fertigungsmöglichkeiten. Mit dem Schwerpunkt auf Anlagen, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, hat das Unternehmen gezielte Energiesparmaßnahmen umgesetzt, darunter die Rückgewinnung der Abwärme von Luftkompressoren, energieeffiziente Beleuchtung und PV-Dachanlagen, um die Nutzung sauberer Energie zu erhöhen. Die Anlage nutzt außerdem IoT-fähige Energieüberwachungssysteme, um die Effizienz zu verbessern und Emissionen an der Quelle zu reduzieren.
Mit Blick auf die Zukunft plant ZPMC, seine Initiativen für eine emissionsarme Produktion weiter auszubauen, wobei der Schwerpunkt auf der Verringerung des Kohlenstoffausstoßes, der Energiewende und der Verbesserung der betrieblichen Effizienz in seinen weltweiten Betrieben liegt.
View original content:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/zpmc-tochtergesellschaften-werden-im-rahmen-von-chinas-industrieprogramm-2025-als-nationale-grune-fabriken-ausgezeichnet-302743455.html
Die Kraftstoffpreise in Deutschland ziehen kurz vor dem Start des staatlichen Tankrabatts wieder spürbar an. Nach einer längeren Phase sinkender oder stabiler Tarife hat sich der Aufwärtstrend über das vergangene Wochenende verfestigt. Nach Daten des ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Super E10 am Sonntag bei 2,099 Euro – der fünfte Anstieg in Folge. Mitte der Woche hatte der Preis noch rund 4 Cent darunter gelegen.
Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum noch deutlicher. Innerhalb von vier Tagen stieg der bundesweite Tagesdurchschnitt um 6,8 Cent auf 2,195 Euro je Liter. Damit kostet E10 derzeit rund 32 Cent mehr als vor Kriegsbeginn in der Ukraine, Diesel liegt sogar 45 Cent darüber. Gleichwohl bewegen sich die aktuellen Werte noch unter den Höchstständen rund um Ostern, als die Preise für beide Sorten deutlich stärker ausschlugen.
Marktbeobachter verweisen auf den Ölpreis als wichtigen Treiber der jüngsten Entwicklung. Der internationale Rohölmarkt steht wieder stärker unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen zugenommen haben. Insbesondere die Schiffsblockade an der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat die Notierungen für Rohöl zuletzt nach oben getrieben und damit die Kostenbasis für Raffinerien und Mineralölgesellschaften erhöht.
Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet der jüngste Anstieg, dass die erwartete Entlastung an der Zapfsäule durch den ab 1. Mai vorgesehenen Tankrabatt begrenzt sein könnte. Beim Diesel, für den der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichten will, zeichnet sich ab, dass der Preis trotz Entlastung wohl oberhalb von 2 Euro je Liter bleiben dürfte. Angesichts der hohen Volatilität am Ölmarkt und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt jedoch offen, ob sich der aktuelle Aufwärtstrend fortsetzt oder die Preise in den kommenden Wochen erneut drehen.